Risiken der IVF

Woran liegt das Risiko der assistierten Reproduktion?

Techniken und Methoden der assistierten Reproduktion bringen auch einige Risiken und unerwünschte Wirkungen mit.

Hyperstimulationssyndrom - OHSS
     Es geht um eine turbulente Eierstckreaktion auf die hormonale Entwicklungsstimulation von Oozyten. OHHS wird von Unterbauchschmerzen, Übelkeit, von Anwesenheit einer Freiflüssigkeit in der Bauchhöhle, von Vergrößerung der Eierstöcke begleitet.
     Schwerere Formen von OHSS, welche von einer Störung des inneren Mediums, von einer Störung der Blutgerinnung oder von einem Lungenerguß begleitet sind, sind am Krankenbett im Zentrum der assistierten Reproduktion zu behandeln.
     Die Prävention von OHSS umfaßt ein sorgfältiges Hormonspiegelmonitoring während der Stimulation, eine regelmäßige Eierstockultraschallkontrolle und eine individuelle Dosierungsregelung der zur Stimulation bestimmten Hormonpräparate.

Extrauterine Gravidität
     Das Risiko einer extrauterinen Gravidität ist höher bei Patientinnen mit beschädigten Eileitern. Deswegen wird die Untersuchung von Eileiterdurchgängigkeit betont. Bei einem unklaren Befund wird die diagnostiche Laparoskopie empfohlen.

Spontanaborte
     Die Schwangerschaft nach einer extrakorporalen Befruchtung ist risikoreich. Auch das Vorkommen von frühen Schwangerschaftsverlusten ist höher. Deshalb ist eine Hormonunterstützung am Anfang der Schwangerschaft und eine regelmäßige Nachuntersuchung nötig.

Mehrlingsschwangerschaft
     Das Vorkommen von einer Mehrlingsschwangerschaft nach den Techniken der assistierten Reproduktion ist erheblich höher im Vergleich zur übrigen Population. Dreifache und mehrfache Schwangerschaften stellen ein Risiko für die Mutter sowie für die Früchte dar. Als Vorbeugung wird der Transfer von maximal drei Embryonen in die Gebärmutterhöhle vorgenommen. Im Falle der Anwendung von Mikromanipulationen kann der Transfer von zwei Embryonen empfohlen werden und die überzähligen Embryonen werden eingefroren.





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