Methoden der künstlichen Befruchtung

Embryologische metoden

In unserem Zentrum bieten wir alle mikromanipulatorischen Techniken der assistierten Reproduktion an. Für jedes Paar wird die passende Methode, anhand einer genauen Diagnostik ausgewählt. Der Auswahl erfolgt immer aufgrund der Empfehlung des Arztes, so dass maximale Effektivität mit der geringsten Komplikationsrisiko garantiert wird.  

ICSI-Intracytoplasmatische Spermieninjektion


Intrazytoplasmatische Spermieninjektion oder ICSI ist eine Mikromanipulation, die aus einer   sorgfältigen Wahl von einem Hochleistungs- und gut geformten Spermium mit guter Beweglichkeit besteht. Unter einem Mikroskop wird das einzige Spermium zuerst stabilisiert,  und in das Zentrum des Eizellezytoplasmas injiziert.ICSI - Intracytoplasmatische Spermieninjektion

Indikationen für die Anwendung des ICSI-Verfahrens ist:

1. Verminderte Werte des Spermiogramms (niedrige Konzentration und Spermien-Mobilität).
2. Die Samenzellen werden bei einem operativen Eingriff aus den Nebenhoden (MESA) oder Hoden (TESE) gewonnen.
3. Die Notwendigkeit, Präimplantationsdiagnostik (PID) durchzuführen.
4. Auf Wunsch der Patientin.

Das Verfahren kann möglicherweise auch Paaren helfen, bei denen die herkömmliche IVF keinen Erfolg hatte.
 

PICSI-Intracytoplasmatische Preselektierte Spermieninjektion


Bei der PICSI wird die Spermienselektion mittels Hyaluronsäure genutzt, um unreife von reifen Spermien zu selektieren und damit eine höhere Spermienqualität für die ICSI zu erreichen. Der Vorteil dieser Methode ist die Tatsache, dass das Spermium, welches normales Aussehen und normale Bewegung zeigt, nicht fähig sein muss, eine Eizelle zu befruchten.

Indikationen für die Anwendung des ICSI-Verfahrens ist:

1. Verminderte Werte des Spermiogramms.ICSI – Intracytoplasmatische Spermieninjektion
2. Geringe Fertilisierungsrate nach ICSI.
3. Ungünstige Entwicklung der Embryonen in vergangenen Behandlungszyklen
 

 

 

 

AH – Assistiertes Hatching

AH – Das assistierte HatchingBeim Assistiertes Hatching handelt es sich um einen Eingriff an der Embryonenumhüllung, der die Implantation, d. h. Einnistung des Embryos in die Gebärmutter erleichtert.  AH wird nach einer verlängerte Kultivierung benutzt.

Indikationen für die Anwendung des AH:

1. Das Alter der Patientin über 35 Jahre.
2. Mehrere fehlgeschlagene IVF- Versuche nach dem Transfer von qualitativ hochwertigen Embryonen.
                                              3. Höhere Werte von FSH bei Patientin.
                                              4. Eine stärkere Embryonenhülse.
                                              5. Auf Wunsch des Paares.

Kultivierung der Embryonen

Bei einer klassischen Kultivierung werden in die Gebärmutter Embryonen im Stadium 2 bis 4 Zellen eingeführt, d.h. 48 Stunden nach der Befruchtung der Eier. In dieser Zeit sind wir nicht in der Lage die qualitätsmäßig besten Embryonen für den Transfer auszuwählen und sie von denen, mit einer eingeschränkten Entwicklungsfähigkeit abzutrennen. Eine verlängerte Kultivierung bis zu 120 Stunden, d.h. eine auch 5-tägige Kultivierung bietet eine größere Chance auf Einnistung in dem Uterus und auch eine größere Möglichkeit für eine Auswahl von dem morphologisch geeignetstem Embryo. Unsere Ergebnisse zeigen einen höheren Prozentsatz der erzielten Schwangerschaften nach dem Embryotransfer mit verlängerter Kultivierung. Die Länge der Kultivierung ist für jeden Patienten unterschiedlich und wird nach der Empfehlung eines Embryologen festgelegt

Verlängerte Kultivierung der Embryonen

 

 

 

 

Überwachung von Entwicklung der Embryonen - PRIMOVISION System

Entwicklung vom Embryo, seine Regelmäßigkeit und Teilungsgeschwindigkeit sind eng mit seiner richtigen Lebensfähigkeit und der Chance auf eine Schwangerschaft verbunden. Das PRIMOVISION-System ist eine spezielle Anlage, die ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Entwicklung der Embryonen durchzuführen und hilft die besten Embryonen für die Übertragung auszuwählen. Die Anzahl der Tage, in denen die Embryonen überwacht werden, ist für jedes Paar individuell und wird von einem Embryologen empfohlen.

Indikationen für die Überwachung von Embryonen sind:

1. Zwei oder mehrere fehlgeschlagene IVF-Zyklen, oder im Falle von diskontinuierlichen Zyklen vor     dem Transfer.
2. Im Falle einer unzureichenden Entwicklung von Embryonen in früheren IVF-Zyklen.
3. Bei der Verwendung von gespendeten Eizellen.
4. Im Falle der Übertragung eines einzelnen Embryos.



EMBRYOGLUE

EmbryoGlue ist ein spezielles Medium für den Embryotransfer, welches den Embryonen das Anhaften an die Gebärmutterschleimhaut durch biochemische Signale erleichtern soll. Es handelt sich dabei um ein speziell für den Embryotransfer entwickeltes Kulturmedium. Diese Methode erhöht nachweislich die Anzahl von den klinischen Schwangerschaften und der geborenen Kindern. EmbrypoGlue ist bei einem Embryotransfer von Embryonen aller Entwicklungsstadien zu benutzen, von den zweitägigen bis zu eine Blastocyste, sowohl der frischen als auch der eingefrorenen Embryonen.



Kryokonservierung von Embryonen

Kryokonservierung ist ein Prozess des freundlichen Einfrierens der Embryonen. Die, durch eine IVF entstandenen Embryonen sind vor allem in folgenden Fällen zu bewahren:

1. Am Tag des Transfers gibt es mehrere Embryonen von einer guten Qualität, die in aktuellen Zyklus nicht verwendet werden.
2. Wegen den Gesundheitsrisiken für die Frau muss der Embryotransfer verschoben werden.
3. Wenn sich bei Patientin während der Stimulation sogenanntes Überstimulationssyndrom entwickelt.
4. Erhaltung der Embryonen vor Strahlentherapie oder Chemotherapie.

Nach einer misslungenen Schwangerschaft werden die  eingefrorenen Embryonen ein Jahr lang, nach einer gelungenen Schwangerschaft zwei Jahre lang bewahrt. Je nach dem Wunsch des Paares ist es möglich die Embryonen auch länger zu konservieren.

Kryokonservierung der Spermien

Es ist möglich, die Spermien zum folgenden Zweck in folgenden Fällen zu kryokonservieren:

1. Vor einer onkologischen Therapie.
2. Beim Paar, welches die Eizellspende-Behandlung gerade absolviert hat oder diese plant.
3. Bei Patienten mit einer hochgradigen Oligozoospermie. So wird garantiert, dass am Tag der künstlichen Befruchtung Spermatozoen vorhanden sind.

Kryokonservierung von Eizellen

Nach der ovariellen Stimulation besteht die Möglichkeit, die operativ gewonnenen Eizellen zu kryokonservieren. Diese Methode ist besonders in folgenden Fällen bestimmt:

1. Frauen vor einer onkologischen Therapie.
2. Persönliche Gründe



KET – KryoEmbryoTransfer

ist das Übertragen den aufgetauten Embryonen in die Gebärmutter.
Die kryokonservierten Embryonen werden aufgetaut, nach dem Auftauen erfolgt die Bewertung der Qualität von Embryonen und nach einer kurzen Kultivierung (24 St.) werden diese in die Gebärmutterhöhle übertragen.





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