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Andrologie
Problematika mužské neplodnosti

Untersuchung und Behandlung der Störungen der männlichen Fertilität – Andrologie

     Die Störung der männlichen Fertilität nimmt an der Unfruchtbarkeit des Paares cca in bei einem Drittel der Fälle teil und mehreren Studien nach nimmt ihr Anteil erheblich zu. Manche Autoren weisen einen Abstieg der Spermienkonzentration bis um 40 Millionen/ml innerhalb der letzten 50 Jahre nach. Diese alarmierenden Tatsachen führen zu einem Aufschwung der Andrologie als eines unmittelbaren Bestandteiles der assistierten Reproduktion. Bei der Untersuchung und der Behandlung ist eine Mitarbeit mit dem Urologen, Genetiker und Sexuologen wichtig.

Übersicht der Untersuchungen:

1. Basisuntersuchung der anatomischen Verhältnisse

2. Spermiogramm, eine pH-Untersuchung, biochemische Untersuchung der Samenflüssigkeit
3. Das Begutachten der Spermienmorphologie
4. Hormonuntersuchung
5. Kultivierungsuntersuchung
6. Interaktion von Spermien und Ovulationsschleim
7. Untersuchung der Antikörper gegen Spermien
8. Die auf die Varikozele orientierte Untersuchung
9. Genetische Untersuchung
10. Hodenbiopsie

Behandlungsmöglichkeiten

1. Ausschliessung von Risikofaktoren (Temperatur, Schadstoffe, Streß)

2. Polyvitaminenbehandlung, Spurelemente
3. Behandlung der Infektion
4. Möglichkeiten der Hormonaltherapie
5. Chirurgische Korrektion der Varikozele und Obstruktion der Ausfürgänge
6. Sexuologische Therapie
7. Suppresion von antispermatospidalen Antikörpern
8. Assistierte Reproduktion

Was bietet die assistierte Reproduktion ?

     Die Methoden der assistierten Reproduktion sind die wirksamste Behandlung der männlichen sowie weiblichen Unfruchtbarkeit und deren gegensetiger Kombination. Die Auswahl einer optimalen Technik geht aus einem rationellen Untersuchungsverlauf und aus der Behandlung des unfruchtbaren Paares hervor.

1. Künstliche Insemination

     Die artefizielle Insemination besteht in einer Hineinmanipulierung der Spermien in den weiblichen Geschlechtsapparat auf eine andere Weise, als durch Geschlechtsverkehr. Eine Grundvoraussetzung dafür ist die Durchgängigkeit der Eileiter und die Durchführung des Eingriffs bei Ovulationsdetektion im spontanen oder stimuliertem Zyklus. Die Methoden werden im folgenden aufgezählt:

a) Intravaginale, intrazervikale Insemination

     Diese Methoden sind für die Fälle geeignet, wo der Geschlechtsverkehr aus dem Grunde z. B. einer abnormen Penisanatomie oder einer sexuellen Dysfunktion nich möglich ist. Eine Voraussetzung dafür sind die normgemäßen Werte von Spermiogramm. Das Spermium wird ohne weitere Adaptationen ins Hinterscheidengewölbe oder in die Zervix appliziert, und zwar im Termin der Ovulation, die z. B. mit Ultraschall - Follikelmetrie monitoriert wird.

b) Intrauterine Insemination – IUI

     Bei pathologischen Werten vom Spermiogramm erhöht die IUI, die Wahrscheinlichkeit der Schwangerschaft. Für IUI ist es nötig, ein adaptiertes Spermium zu verwenden. Die Spermien für IUI werden mittels Methode swim-up oder mittels Percoll-Gradient adaptiert. In unserer Klinik bevorzugen wir die Technik der Perfusion von Eileitern (FSP). Bei diesem Verfahren sind die Spermien in einem ml vom Earleschen Kultivierungsmedium suspendiert und bei der Applikation dringen sie in die Eileiter und in die unmittelbare Nähe der Eirstöcke ein. Zu IUI ist es möglich, die Spermien des Ehemannes (AIH – artefitial insemination husband) oder des Spenders zu verwenden. (AID – artefitial insemination donor).

2. IVF

     Diese Methode gilt als optimal zur Festlegung der Spermienfunktion – oder Disfunktion. Sie erfahren mehr über diese Technik im Kapitel über die extrakorporale Oozytenbefruchtung.

3. ICSI

     Die Methode besteht in einer Direktinjektion einer einzigen Spermie in das Zytoplasma eines reifen Oozyten. Ausführliche Informationen über diese Methode sind dem Kapitel über die extrakorporale Oozytenbefruchtung zu entnehmen.

4. Chirurgische Spermienentnahme

     In Fällen, wo im Samen keine Spermien vorkommen (Azoospermie), kann man deren Entnahme aus Nebenhoden (MESA – microsurgical sperm aspiration) oder aus den Samenkanälchen des Hodens (TESE – testicular sperm extraktion) durchführen. Der Eingriff wird in totaler Narkose in Zusammenarbeit mit Urologen nach einer vorhergehenden internistischen und urologischen Untersuchung durchgeführt. Es wird eine kurzfristige Hospitalisierung der Partner im gemeinsamen Komfortzimmer empfohlen.

Wann bieten wir Anwendung von Spenderspermien an?

     Die aktuelle erfolgreiche Entwicklung von Methoden der assistierten Reproduktion in der Behandlung der männlichen Unfruchtbarkeit hat die Anwendung von Spenderspermien erheblich begrenzt. Als Indikation bleiben genetisch gebundene Erkrankungen oder das Fehlschlagen der obengenannten Methoden der assistierten Reproduktion. Spermien des Spenders können mit Hilfe einer Technik der intrauterinen Insemination, IVF oder mit Hilfe von ICSI angewendet werden. Grundsätzlich wird ein kryokonservierter Samen von gründlich untersuchten Spendern benutzt. Aus der rechtlichen Hinsicht ist die Verwendung von Spenderspermien nur bei einem Ehepaar zugelassen, wichtig ist jedoch eine vom Notar beglaubigte Zustimmung beider Partner. Der optimale Spender wird auf Grund einer ausführlichen Anfrage gewählt, welche die Wünsche der Patienten hinsichtlich des Aussehens berücksichtigt. Das ausgefüllte Formular ist spätestens einen Tag vor dem Eingriff im embryologischen Labor oder bei der Sterilitätsvisite abzugeben. Es ist nötig, alle ethischen, legislativen und technischen Aspekte dieses Eingriffs konsequent zu respektieren.

 

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