Der Ablauf einer In-vitro-Fertilisation

Nicht jedes Paar hat das Glück, ein Kind spontan zu zeugen. Stellt sich nach einer gewissen Wartezeit keine Schwangerschaft ein, kann der Arzt eine der Methoden von künstlicher Befruchtung vorschlagen. Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist die Hauptmethode der assistierten Reproduktion, mit welcher die Eizellen mit dem Samen außerhalb des Mutterleibes befruchtet werden. Eine IVF wird immer auf Grund der vorherigen Untersuchungen und Ergebnisse der Behandlung vorgeschlagen.

Stimulation und Entnahme der Eizelle

Am 2. - 3. Tag des Zyklus erfolgt eine Blutprobe für die Feststellung der Konzentration von Hormonen ab. Folgend werden mittels Ultraschall die Gebärmutter und Eierstöcke vaginal untersucht. Nach Ergebnissen geben wir die Dosierung der Medikamenten für die Stimulation an und stellen einen Termin für die nächste Kontrolle fest (gewöhnlich am 6. oder 7. Tag des Zyklus oder zusätzlich noch am 10. oder 11. Tag). Nach den Ultraschallergebnissen wird die Entnahme von Eiern bestimmt, die meistens zwischen 12. - 15. Tag des Zyklus erfolgt. Die Entnahme erfolgt unter einer kurzen Vollnarkose. Falls während der Entnahme grobe Probleme vorkommen, kann der Arzt vorschlagen gespendete Eizelle zu benutzen.

Entnahme der Spermien

Am Tag der Eizellentnahme wird möglichst frisches Sperma des Partners benötigt. Dazu masturbiert der Mann in einem speziellen Raum des reproduktionsmedizinischen Zentrums. Manche Männer haben Schwierigkeiten mit dem Samenerguss „auf Bestellung“. Die Spermienabgabe kann außerhalb unserer Klinik erfolgen. Dazu ist es notwendig, einen sterilen Behälter in unserem Labor abzuholen und Bedingungen der Beförderung, die Ihnen mitgeteilt werden einzuhalten.
Bei einer schweren Fruchtbarkeitsstörung des Mannes kann auch durch eine Hodenbiopsie gewonnenes und anschließend tiefgefrorenes Sperma zeitgerecht aufgetaut werden.

Befruchtung

Die abgenommenen Eier werden mit den Samenzellen befruchtet - am Tag der Eierabnahme wird mit den Embryologen die Methode je nach dem Anzahl der gewonnenen Eizellen und Ergebnisse des Spermiogramms ausgewählt. Eine befruchtete Eizelle erkennt man unter dem Mikroskop an den zwei „Vorkernen“, die das genetische Material von Spermium und Eizelle enthalten. Sind die beiden Vorkerne miteinander verschmolzen, ist der Befruchtungsvorgang abgeschlossen und ein Embryo entstanden.

Transfer

Letztes Schritt einer künstlichen Befruchtung ist die Übertragung von Embryonen in die Gebärmutter, die am zweiten, dritten oder fünften Tag nach der Eizellentnahme mithilfe eines dünnen, biegsamen Schlauchs (Katheter) durch die Scheide in die Gebärmutter erfolgt. Die meisten Frauen empfinden den Eingriff als wenig oder nicht schmerzhaft.
In unserem Zentrum bieten  wir eine verlängerte Kultivierung bis zu 120 Stunden an, die ermöglicht, ein morphologisch geeignetstes Embryo auszuwählen. Gemäß tschechischer Gesetze und natürlich nach Ihrem Wunsch, transferieren wir höchstens 2 Embryonen.

 






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